Sichtweisen klären

Ich arbeite nach dem U-Modell, wie es auch von den Kollegen Ballreich und Glasl (Concadora-Verlag) gehandhabt wird.

Bevor ich mit den Medianden in die Sache einsteigen, verhandeln wir zunächst:

a)
die „Spielgregelen“ der Mediation, dazu gehören:

  • Freiwilligkeit
  • Gleichberechtigung der Parteien und Unparteilichkeit der Mediatoren
  • Neutralität und Vertraulichkeit

Unbeschadet dieser Grundsätze können die Parteien das Verfahren nach ihren eigenen Vorstellungen organisieren.

b)
die „Tragweite“ der berührten Rechtsvorschriften, denn – soweit diese dispositiv sind – müssen die Medianden wissen, worauf sie im Einzelfall verzichten wollen. An dieser Stelle wird auch die Hinzuziehung von anwaltlichen Beratern verhandelt.

 

Nachdem die Rahmenbedingungen der Mediation feststehen, werden die Sichtweisen geklärt:

Gehirnneurologisch ist festgestellt, dass mit der Entscheidung für einen ganz bestimmten Standpunkt, – den jeder Mediand natürlicherwiese einnimmt -, eine Verengung der Wahrnehmungskanäle einhergeht. Mit anderen Worten: Der Mediand sieht und hört nur noch, was ihn in seinem Standpunkt bestätigt bzw. worin er sich ihn in seinem Standpunkt angegriffen fühlt. Gerald Hüther spricht in diesem Zusammenhang von dem „Brett vor dem Kopf“, das verhindert, dass in den gegenseitigen – und mitunter sogar gegensätzlichen – Sichtweisen eine Kommunikation stattfinden kann.

1-57

Als systemischer und hypnosystemischer Berater verfüge ich über einen „Koffer“ wertvoller Tools (u.a. Parafrisieren, Spiegeln, Doppeln, Perspektivenwechsel, Strukturaufstelleungen, Stühlearbeit etc.), über die eine zwei-seitige Verständigung erreicht werden kann.

1-58

 

 

Anm**
Bei Bedarf finden die Mediationssitzungen unter Beisein eines Dolmetschers und / oder eines die jeweilige Sprache sprechenden Co-Mediators statt.

 

• Systemische Strukturaufstellungen

 

 

 

dare to share...Share on Facebook