Verbindung herstellen

Mit der Verengung der Wahrnehmungskanäle (vgl. Sichtweisen klären) geht auch eine Verlagerung des Aufmerksamkeitsfokusses weg vom kognitiven Teil des Erlebens hin zum emotionalen Erleben einher. Emotionales Erleben – insbesondere unter Stress – ist schneller als kognitives Erleben (i.S.v. Nachrationalisieren). Das hat den Nachteil, dass der Reiz-Reaktions-Puffer, – wie er sonst bei vernünftigen Menschen vorhanden ist -, verloren geht und sich die Medianden in einem Wort- und Streitgefecht wiederfinden, dem sie sich am Ende hilflos ausgeliefert fühlen. Man könnte auch sagen: Der Konflikt beherrscht die Medianden. Aus gehirneurologischer Sicht zeigt sich das in der Trennung / Spaltung der menschlichen Verbindung. „Menschen, die miteinander verbunden sind, können nicht gegeneinader streiten“, sagt Gerald Hüther.

Genau darum geht es also im zweiten Schritt der Mediaiton: die im Streit verloren gegangene menschliche Verbindung wiederherzustellen.

Nach Gerald Hüther (vgl. Du gehst mir auf die Nerven) gibt es ohne diese Verbindung kein gegenseitiges empathisches Verstehen, und ohne gegenseitiges empathisches Verstehen gibt es auch gehrinneurologisch keine Wahlalternativen, und zwar weder auf der Handlungsebene (aktiv und re-aktiv), noch auf der späteren Lösungsebene. Der Mediand ist gewissermaßen in seiner Sicht auf die Dinge gefangen.

1.5

An dieser Stelle im Mediationsprozess kann es auch sein, dass alte Kindheitsmuster, alte Glaubenssätze, alte Konflikt- und Strategiemuster etc. betrachtet und aufgelöst werden müssen, um die Verbindung wiederherstellen zu können. Als wingwave Coach steht mir über die bilaterale Stimulation ein schnelles und effizientes Werkzeug zur Verfügung, mit dem alte Bruchstellen äußerst wirksam geheilt werden können: Die Erfolgsquote bilateraler Stimulation liegt bei mehr als 80%.

1.4

 

 

• Systemgesetze

• Spiegelgesetze

 

 

 

 

 

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